16.08. Neues starkes Beben

Panik und Chaos nach einem Rüttler der Stärke 6,6
Vor weniger als einem Monat erschütterte ein schweres Erdbeben der Stärke 6,5 auf der Richterskala, dessen Epizentrum östlich von Seddon lag, das Zentrum Neuseelands inklusive der Hauptstadt Wellington erschüttert.
 
Heute krachte es schon wieder in derselben Gegend. Diesmal war's gar ein 6,6-Beben in nur acht Kilometern Tiefe, dem ein 5,7-Rüttler folgte. Im Gegensatz zu damals nahm ich die Erschütterungen - rund 300 Kilometer weiter südlich - nicht wahr. Vermutlich, weil ich anderweitig beschäftigt und möglicherweise gerade im Erdgeschoss war. Mein Mann erzählte, bei ihm im Büro hätten sie das große Beben und die unzähligen schweren Nachbeben deutlich gespürt.
 
Im Gegensatz zu dem Beben am 21. Juli brach in Wellington helle Panik aus, denn es ist Freitag, die Stadt war voller Leute, die Leute waren bei der Arbeit, als es die Hauptstadt um 14.31 Uhr durchschüttelte, Gebäude wurden evakuiert, und danach brach auf den Straßen der Verkehr zusammen, weil alle nach Hause strömten. Wellington ist selbst in guten Zeiten ein Nadelöhr mit nur einer Ausfallstraße.
 
Es scheint aber, dass es auch diesmal glimpflich ausgegangen ist. Bislang - drei Stunden später - liegen noch keine Berichte über Verletzte oder schwere Schäden vor - wenn man die Schäden an zwei Brücken auf dem SH 1 südlich von Seddon mal ausnimmt. Diese Hauptverkehrsstrecke wurde gesperrt.
 
Die Menschen in der Gegend um Seddon und der gesamten Region Marlborough sagten unisono, das Beben sei sehr viel schlimmer gewesen als jenes im Juli.
 
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Auch das Zentrum der Nordinsel wurde heute von einigen heftigen Beben erschüttert. Das bislang schwerste war ein 4,9 nur fünf Kilometer von Taihape entfernt. Ich hoffe, jetzt bricht nicht auch noch der Mount Ruapehu aus...
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